Interview mit dem „Cover – Girl“ der Kosmetikausbildung

Frage: Sie sind jetzt im zweiten Ausbildungsjahr zur Kosmetikerin. Ist es immer noch Ihr Wunschberuf?

Melanie: Ja, auf jeden Fall ist es noch mein Wunschberuf, da ich schon sehr viel am Kunden arbeiten darf. Es macht mich richtig glücklich und bestätigt meine gute Arbeit, wenn die Kunden zufrieden sind und mir das auch sagen.

Frage: Wie sind Sie auf Ihren Berufswunsch gekommen?

Melanie: Um ehrlich zu sein wollte ich früher zuerst Erzieherin werden. Mein erstes Praktikum war auch in dem Kindergarten, in den ich damals selber war. Ich habe aber gemerkt, dass ich mir diese Arbeit nicht für immer vorstellen konnte. In der 9. Klasse war noch ein Praktikum, welches ich bei einem Kinderarzt als Medizinische Fachangestellte absolvierte. Daraufhin beschloss ich, mich in diesem Beruf zu bewerben. Die Idee hatte sich allerdings nach einem Probearbeiten zerschlagen. Dabei habe ich nämlich sehr bewusst erlebt, dass mir beim Blutabnehmen und Spritzen schlecht wurde.

Da meine Tante Kosmetikerin ist hatte ich auch schon etwas Ahnung von diesem Beruf. Außerdem hatte ich schon immer Interesse und eine Vorliebe für Schönheit, Pflege und Schminken.

Frage: Was ist für Sie das Schönste an Ihrem Beruf?

Melanie: Für mich ist das Schönste das Zusammensein mit den Menschen, Kunden bei Problemen mit der Haut zu helfen und dabei Erfolge zu sehen. Ich finde toll, dass es schon Kunden gibt, die nur von mir behandelt werden wollen. Allein darf ich schon Augenbrauen färben und zupfen, Maniküre, Pediküre und Rückenmassagen durchführen. Meine Ausbilderin ist Kosmetikmeisterin und führt mit mir Lehrunterweisungen durch, damit ich viel kann und sicherer werde

In der Schule bin ich auch gern. Wir lernen und üben viel. Die Woche ist durch den Wechsel von Schul- und Arbeitstagen gut eingeteilt.

Frage: Gibt es auch etwas, das Sie stört?

Melanie: Bis jetzt gibt es noch nichts, was mich stört.

Frage: Sie werden in einem dualen Beruf ausgebildet. Wie haben Sie Ihren Ausbildungsbetrieb gefunden?

Melanie: Die Berufsberaterin des Arbeitsamtes hat mir zwei Vorschläge für Betriebe genannt, die ausbilden wollen. Dann wurde mir auch vorgeschlagen, zum  Ausbildungs – Speed – Dating hier in der Schule und zum Probearbeiten zu Frau Städtler – Steinig zu gehen. Das Bewerbungsgespräch bei Frau Schöne ist dann aber so positiv verlaufen, dass ich beide Termine absagen konnte. Im Kosmetikstudio Babor Beauty Spa bei Frau Schöne bin ich jetzt sehr glücklich.

Frage: Was empfehlen Sie Interessenten, die diesen Beruf ergreifen wollen?

Melanie: Wer diesen Beruf wirklich ausüben will sollte es tun. Na klar schreckt das niedrige Gehalt nach Abschluss der Lehre ab, aber es gibt nichts Besseres als den Beruf auszuüben, der einem liegt und der auch Spaß macht. Als Voraussetzung sollte man selbst großes Interesse an Pflege haben und sich selbst schon gut pflegen. Wichtig ist auch, dass man sich gut ausdrücken kann und Kommunikationsregeln beherrscht.

Frage: Welche Zukunftspläne haben Sie?

Melanie: So wirklich habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich lerne noch 1,5 Jahre, habe im April Zwischenprüfung. Da möchte ich natürlich ein gutes Ergebnis erreichen. Natürlich wäre es schön, sich nach der Ausbildung selbstständig zu machen oder  im Hotel zu arbeiten oder auf einem Kreuzfahrtschiff im Wellnessbereich.

Ich würde mich riesig freuen, wenn ich von meinem Ausbildungsbetrieb übernommen werde und dort weiterarbeiten kann.

(Das Gespräch führte Frau Bergmann)

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