Raumgestaltung

Mit dem neuen Schuljahr zogen wir in einen anderen Klassenraum um, der der Größe unserer Klasse entspricht. Da wir dem Raum eine persönliche Note geben wollten, entschlossen wir uns, ihn farbig zu gestalten.
Alles begann mit der Planung. Was können wir tun? Was brauchen wir dafür? Wie organisieren wir das alles? Als das geklärt war, konnten wir loslegen.
In einer großen Pause gingen wir zum nahegelegenen Baumarkt und besorgten alles, was wir benötigten.

Am letzten Schultag vor den Herbstferien ging es dann los. Sobald der Unterricht vorbei war, streiften wir unsere Arbeitskleidung, größtenteils bestehend aus wunderschönen blauen Müllsäcken, über. Das Tagesziel war, erstmal den Raum zu weißen, denn wir hatten nur zwei Stunden Zeit, bevor die Schule schloss. Letztendlich dauerte das Putzen und Abwaschen wohl am Längsten, aber wir hatten das Ziel erreicht.

In den Ferien trafen sich alle, die Zeit hatten, noch einmal, um die eigentliche Aufgabe zu erledigen: Über zwei Wände wollten wir bunte, hinunterlaufende Tropfen verteilen. Jeder wusste, was er zu tun hatte und am Nachmittag war, trotz leicht chaotischen Zuständen, wie sie bei uns oft herrschen, alles fertig gemalt. Auch konnten wir es uns nicht verkneifen, unsere Handabdrücke an der Wand zu verewigen - zumindest für die zwei Jahre, bis wir unser Abitur in der Tasche haben. In Zukunft werden wir auch noch ein paar Pflanzen für den Raum besorgen, damit unsere Palme Bernd, die wir als Geschenk von Frau Bergmann bekamen, nicht so alleine ist.

Am Ende war es schön zu sehen, was wir gemeinschaftlich in kurzer Zeit auf die Beine stellen konnten und wie viel Spaß das Malern gemacht hat. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden.

Nora S. BGY 17

Zurück