Against all odds – gegen alle Widerstände

Die Klasse FSE 16-2 entschied sich für das Thema der Unterschiedlichkeit, Anfeindungen und Liebe zwischen zwei jungen Frauen. Diese gehören verfeindeten Cliquen an und verlieben sich dennoch ineinander. Das Stück beschreibt das Kennenlernen, heimliche Treffen, innerliche Zerrissenheit und das Zusammenfinden. Aus Feinden werden Freunde.

Das Stück „Against all odds“ erzählt die Geschichte von Feinden, die trotz äußerer Widerstände zusammenfinden und Freunde werden.

Die Basis stellte „Romeo und Julia“ von William Shakespeare dar. Jedoch sollte es thematisch aktueller gestaltet und an die Zielgruppe „Jugend“ angepasst werden. Die angehenden Erzieher/innen entschieden sich für junge Erwachsene in ihrer (sexuellen) Findungsphase und die Streitigkeiten zweier befeindeter Cliquen. Zunächst wurde sich für einen Ablauf entschieden und ein Drehbuch erstellt. Nun wurden Schwerpunkte aufgestellt, in die sich jeder eintragen konnte, um bestmöglich und ressourcenorientiert zusammenarbeiten zu können. Dies ermöglichte eine motivierte, kreative und produktive Arbeitsleistung, sodass ein Musical in weniger als zwei Wochen geschrieben, einstudiert und aufgeführt werden konnte. Der Prozess des gemeinsamen Schaffens und das Ergebnis als Erfolgserlebnis sorgten dafür, dass sie als Klasse näher zusammen rückten.

Die Gruppe für künstlerischen Ausdruck gestaltete die Kulissen, das Team für den körperlichen Ausdruck erdachte sich Choreografien und der musikalische Ausdruck war um geeignete Musik bemüht. Während das Team für mediale Gestaltung Aufnahmen machte und digitalisierte, um eine mediale Vielfalt bei der Aufführung zu erreichen, kooperierte die Gruppe Text mit allen beteiligten, stellte notwendige Verbindungen her, erarbeitete szenische Umsetzungsmöglichkeiten.

Für die Dramaturgie wurde auf ausdrucksstarke Lieder, schauspielerischen Ausdruck und geschickt eingesetzte Lichttechnik gesetzt. Der starke Gegensatz der befeindeten Gruppen wurde durch den Kontrast von schwarzer und weißer Kleidung erzielt und Auseinandersetzungen wurden mit wenig Lichteinsatz unterstrichen. Positive Begebenheiten erstrahlten in hellem Licht und romantischer Atmosphäre. Ruhige, live gespielte Lieder trugen die Protagonisten bei ihren Tänzen über die Bühne.

Die Klasse FSE 16-2 einigte sich gemeinsam und in einem harmonischen Einklang auf die Art und Weise der Umsetzung. Einzelne Elemente wurden gemeinsam so lang angepasst, bis es stimmig wirkte und alle zufrieden waren. Das Musical entstand in einem kreativen Fluss durch alle Beteiligten. Durch die Zusammenarbeit und Unterstützung von Fachlehrern, dem Medienkulturzentrum und dem Theaterhaus Rudi konnten Szenen zusätzlich verbessert und perfektioniert werden.

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